Uijuijui... Ouillage...

Gegen eine ungewollte Oxidation

Ouillage nennt man das, was uns derzeit in unserem Barrique-Keller beschäftigt. Worum geht es dabei?

Ouillage nennt man das, was uns derzeit in unserem Barrique-Keller beschäftigt. Worum geht es dabei?

In diesen Tagen beginnen unsere im Barrique ausgebauten Weine – Indigène, Grande Cuvée und der Rosé Arômes des Maures – ihren Reifeprozess in unseren Holzfässern. Holzfässer und ihre Spundzapfen sind nie zu 100 % dicht. Durch die Poren des Holzes kommt es daher regelmäßig zu Verdunstung und einem langsamen Sauerstoffaustausch.
 Nicht vollständig gefüllte Fässer können eine ungewollte Oxidation und eine erhebliche Beeinträchtigung des Geschmacksprofils der jungen Weine verursachen. Um dies zu verhindern, kontrollieren wir den Füllstand regelmäßig und füllen Wein nach. Diesen Vorgang nennt man in Frankreich Ouillage.

Den gleichen Effekt gibt es übrigens auch bei mit Naturkorken verschlossenen Flaschen. Ein niedriger Füllstand im Flaschenhals weist daher, insbesondere bei älteren und lange gelagerten Flaschen, auf eine mögliche Beeinträchtigung des ursprünglichen Aromas hin.

Außerhalb des Kellers freuen wir uns an der Herbstsonne, an den Regenfällen und an dem ersten zarten Grün zwischen den Rebstöcken.